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Methoden: Aufwachsen ohne Gewalt

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Werbespot

Ziel:
Für verschiedene Formen der Gewalt sensibiliseren und gegen Gewalt Stellung beziehen.

Gruppengröße:
2 - 20 Teilnehmer

Altersgruppe:
10 - 20 Jahre

Ort:
Drinnen

Material:
Videokamera und Schnittstelle (digital über PC), Requesite

Beschreibung:
Wenn ihr euch mit anderen Kindern oder Jugendlichen über Gewalt austauschen wollt und Möglichkeiten finden wollt, etwas gegen Gewalt zu unternehmen, könnt ihr ganz unterschiedliche Aktionen starten. Ein Vorschlag ist, gemeinsam einen Werbespot „Gegen Gewalt“ zu drehen. Natürlich braucht man dazu auch eine Filmkamera und viele andere Utensilien. Wenn man das nicht hat, könnte man einfach ein kleines Theaterstück daraus machen.


Zuerst könnt ihr euch überlegen, welche Form von Gewalt ihr in eurem Spot behandeln wollt. Wollt ihr auf Gewalt an der Schule aufmerksam machen, wollt ihr euch gegen Gewalt in der Familie aussprechen,...? Das müsst ihr zu Beginn klären.
Als nächsten Schritt stellt sich die Frage, welche Handlung euer Werbespot haben soll. Wie soll er ablaufen, welche Personen sollen vorkommen, soll viel gesprochen oder mehr durch Bilder erklärt werden? Was für eine Botschaft wollt ihr den Zuschauern mitteilen? Welche Gefühle sollen beim Zuschauer oder bei der Zuschauerin geweckt werden? Wie könnt ihr das umsetzen?

Überlegt euch auch einen guten Anfang des Werbespots, einen Höhepunkt und einen passenden Schluss. Am besten schreibt ihr alle Ideen gleich auf, damit ihr danach auch nichts vergesst.
Dann gebt ihr den verschiedenen Rollen einen Charakter. Überlegt euch gemeinsam, welche Eigenschaften sie haben und welche Dinge sie tun und sagen. Auch das notiert ihr am besten gleich, und schon ist euer Drehbuch fertig!

Danach verteilt ihr die Rollen und die anderen Aufgaben und sucht euch einen passenden Ort und die nötigen Utensilien zusammen und beginnt zu drehen.
Wenn ihr genug Filmmaterial zusammen habt, wird im nächsten Schritt der Spot zusammengeschnitten. Dazu braucht ihr auf jeden Fall Personen, die sich damit auskennen. Oft gibt es in Jugendtreffs oder Jugendhäusern die Möglichkeit und die fachliche Hilfe dazu! Fragt einfach mal nach! Außerdem könnt ihr natürlich noch passende Musik und vieles mehr hinzufügen. Mehr Infos darüber, wie man ein gutes Video dreht, findet ihr auch im Handbuch „Jugend macht Medien“ vom Deutschen Bundesjugendring (DBJR). Habt ihr Euer Video fertig, dann schickt es einfach an das NAP- Projektbüro, der Eure Forderungen mit denen anderer Gruppen an die Politikerinnen und Politiker weiterleitet und kontrolliert, was dabei rumkommt.