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Methoden: Internationale Verpflichtungen

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Begegnung mit anderen Kulturen

Ziel:
Sich über die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen aus anderen Ländern austauschen und gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten überlegen

Gruppengröße:
3 - 25 Teilnehmer

Altersgruppe:
6 - 27 Jahre

Ort:
Drinnen

Material:
Stifte, Zettel

Beschreibung:
Eine gute und ganz einfache Methode, um als Gruppe zu diesem Thema zu arbeiten, ist eine internationale Begegnung zu organisieren. Viele Kinder- und Jugendverbände bieten so etwas an. Man besucht in einem anderen Land eine Gruppe und lädt diese Gruppe anschließend zu sich ein. Oft entstehen dadurch langjährige Freundschaften.

Eine andere Möglichkeit ist eine Begegnung mit Kindern, die z.B. als Flüchtlinge oder Asylbewerber/innen aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen sind. Dazu kann man in Erfahrung bringen, wo es in der Nähe ein Flüchtlings- oder Asylbewerberheim gibt. Gemeinsam kann man dann dort hingehen und die Kinder oder auch die ganze Familie zu einem Treffen einladen.

Dazu könnte auch eine Einladung geschrieben, Flyer verteilt oder Poster aufgehängt werden. Überlegt euch, was ihr gemeinsam machen wollt. Zum Beispiel ein Sommerfest feiern, einen Ausflug, einen Basteltag oder gemeinsames
Kochen organisieren? Auf jeden Fall steht das Kennenlernen anderer Kulturen, Lebenssituationen und der Austausch im Mittelpunkt.
Bei der Begegnung sollte es auch eine richtige Austauschrunde geben, in der gemeinsam überlegt wird, was man für Kinder in den Herkunftsländern tun kann. Oder was Kinder brauchen, wenn sie als Fremde hier nach Deutschland kommen. Wenn gute Ideen dabei herauskommen, kann man sich auch weiterhin treffen und versuchen, diese Ideen gemeinsam umzusetzen.

Wenn ein Kind aus eurem Freundeskreis von Abschiebung bedroht ist, weil es ein Flüchtlingskind ist, könnt ihr zum Beispiel das GRIPS- Theater mit ihrem Stück „Hiergeblieben“ einladen. Anschließend diskutiert ihr euren Fall und überlegt, was ihr gemeinsam tun könnt. So könntet ihr zum Beispiel Unterschriften sammeln und dem Bürgermeister übergeben. Egal, was ihr tut, schickt eine Kopie Eurer Forderungen
an das NAP- Projektbüro, damit wir sie öffentlich machen können.