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Mit diesem Projekt haben wir unsere Gesellschaft ein Stück kindergerechter gemacht

Erfahrungen und Ergebnisse – Ein Fazit des Projekts


Für den Erfolg eines Nationalen Aktionsplans ist es wesentlich, dass sich breite Teile der Gesellschaft konstruktiv mit ihm auseinandersetzen und die Umsetzung der Handlungsfelder begleiten. Für das Erreichen des Zieles - ein kindergerechtes Deutschlands – und dessen Nachhaltigkeit war die wahrnehmbare Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an dieser Auseinandersetzung von wesentlicher Bedeutung. Ihre Sichtweisen und konkrete Anliegen wurden durch das Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) direkt in die Umsetzung des NAP einbezogen. Es wurden über 100 Einzelaktivitäten im Rahmen des Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekts an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland 2005 – 2010 (NAP) verzeichnet, die alle sechs Themenfelder des NAP abdeckten.
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Auf vielfältige Art und Weise haben die Jugendlichen unter Beweis gestellt, dass sie etwas zu sagen haben, dass sie sich gerne und mit konstruktiven, durchdachten Beiträgen und Aktionen engagieren und einbringen. Dies wird sowohl in den formulierten Forderungen als auch durch die Beiträge bei den Themenveranstaltungen deutlich und wurde auch von vielen erwachsenen Akteuren wahrgenommen und als Bereicherung empfunden. Nun gilt es, diese Erfahrungen in Zukunft zu erinnern und entsprechende Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu schaffen, um als Expert/innen ihrer Lebenswelt beachtet und beteiligt zu werden!

Hier findet ihr die ausführliche Version der Abschlussdokumentation des NAP Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekts: 

 

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  „Ihr habt uns ja richtig in Bewegung gebracht“

– Fazit zur Jugendbeteiligung an den Themenveranstaltungen im Rahmen des NAP –
Das Projekt zur „Kinder- und Jugendbeteiligung an der Umsetzung des NAP“ organisierte und begleitete die Beteiligung von insgesamt 144 Jugendlichen an dem NAP-Fachkongress (Dezember 2008) und den sechs NAP-Themenveranstaltungen (Oktober 2009 – Juni 2010). Als Expertinnen und Experten in eigener Sache wurden sie eingeladen und beeindruckten sowohl durch ihr großes Interesse und thematisches Wissen als auch durch ihre – teils unkonventionellen – Lösungsvorschläge.
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Das größte Problem der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist, dass diese oft eher als zusätzlicher und nicht als integraler Bestandteil der Veranstaltung behandelt wird. Damit erwachsene und jugendliche Akteure auf Augenhöhe diskutieren und gemeinsam Ergebnisse erarbeiten können, sollten jedoch weder „Erwachsenen-Veranstaltungen“ an Kinder und Jugendliche, noch „Jugend-Events“ an Erwachsene angeglichen werden. Stattdessen gilt es, ein Veranstaltungsdesign zu entwickeln, was beiden Zielgruppen gerecht wird, indem es beide Gruppen als gleichberechtigte Akteure und Teilnehmer/innen wahrnimmt und anspricht.

Das ausführliche Fazit zu der Jugendbeteiligung an den Themenveranstaltungen steht hier zum Download bereit …

 

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  Ausführliche Dokumentationen der Themenveranstaltungen finden sich zudem auf der Seite der Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland". Sie sind bei den jeweiligen Veranstaltungen zu finden bzw. werden nach und nach ergänzt.

Das Deutsche Jugendinstitut DJI hat die Jugendbeteiligung an den Themenveranstaltungen begleitet und ausgewertet. Auch dies kann in Kürze nachgelesen werden.